Moooment!
Villa Paul macht nicht zu!
Im Fall!
Da scheinen wir uns vollpoetisch ausgedrückt zu haben, aber die Message kam wie so oft bei der Poesie nicht an.
Drum hier nochmals unpoetisch, dafür klar wie ein Bergbach, aber wahr:
Villa Paul öffnet bis Ende April zu den gewohnten Öffnungszeiten ihre Türen.
Dann lässt sich Doris offiziell pensionieren. Dass Villa Paul danach in einer noch zu definierenden Form auf ihre Wunderdienste zählen darf, sei hier nebensätzlich erwähnt, ist aber für Mimi von allerhöchstem Wert. Im Hintergrund, ab und an sogar mal im Laden, im kreativen oder operativen Gedankenaustausch, in der Sortiments- oder Ladengestaltung. Dass sie dann vermehrt Zeit haben will, um sich der Kunst zu widmen, den Pflanzen, Menschen und Sprachen, schmerzt nur, weil die grandiose, intensive, gemeinsame Zeit damit sicher kürzer wird. Wohlverdient. Wohlverstanden.
Claudia steigt schon Ende Januar zusammen mit ihrem Mann in das Geschäft ihres Vaters ein. Das ist mutig. Und grossartig. Ihre Donnerstagseinsätze verlegt sie drum von Baden nach Schönenwerd. Und Villa Paul wird um ihre aufgestellte, liebe Art, um ihre präzisen Beigen, niemand macht so schöne wie du, Claudia, um ihr Lachen und ihr Verkaufstalent, ärmer. Du wirst einen Funken Villa Paul ins Land der Elektronik bringen, wir sind sicher, das ist dort eine Bereicherung!
Auch Ritas wöchentliche Reisen aus den Bergen zur Villa Paul werden enden. Auch ihre Präsenz, ihr Ürner Dialekt und ihre unglaublichen Verkaufskünste werden Baden fehlen. Mit dem Beginn ihrer Pensionierung können wir hoffen, dass ihr zwischen ihren Reisen auf den Riesen das Unterland so fehlen wird, dass wir sie ab und an für Spezialeinsätze buchen können. Ich meine, es gäbe durchaus Potential für einen Grossandrang vor den Kabinen, sollten wir offiziell Ritatage publik machen können, oder?
Dann macht Villa Paul eine Pause von Anfang Mai bis Ende August.
Für die beiden Auffülltage am 30. Mai und 27. Juni bekommst du eine separate Einladung.
Ende August macht ein kleines Team, sicher mit Petra und Elisa, unter der Führung von Mimi, die Türen wieder auf.
So weit so gut.
Alles klar?
Yes or No?
Festival Zu guter Letzt
Bis Ende April leeren wir unsere Stangen und Gestelle. Das Festival ist unpoetisch formuliert ein Ausverkauf in Etappen. Alle zwei Wochen kommen neue Artikel dazu.
So weit so gut.
Alles klar?
Yes!
Und somit kommen wir zur nächsten Vernissage:
Mittwoch, 21. 01.2026
Von 10 bis 16 Uhr
Stricken für einen guten Zweck

Wir haben uns gefragt, was wir zu einem Jahresanfang, der für die Welt unmenschlich begonnen hat, beitragen können. Nichts. Können wir wirklich gar nichts tun? Nichts bis gar nüüt. Was wir können, ist, in unserem Wirkungsfeld etwas bewegen. Im Kleinen handeln. Solidarisch sein. Mitfühlend. Gemeinsam.
Und nicht zuletzt deshalb werden wir zusammen stricken. Am liebsten mit dir. Für einen guten Zweck.
Deshalb haben wir die beiden Oberstrickerinnen Toni und Maja gebeten, von 10 bis 16 Uhr in der Villa zu sein, damit du bei uns unter Anleitung dein eigenes Sophiescarf, ein langes, schmales Dreieckstuch,beginnen kannst, oder aber, du bringst deine Lismete mit und strickst an dieser weiter.
Für jedes Nadelpaar, das bei uns bestrickt wird, spenden wir CHF 10.- an Hope, unsere Nachbarn ännet der Strasse, für Menschen auf der Strasse. Selbstredend wandern auch sämtliche Einnahmen deiner Konsumationen über den Fussgängerstreifen. Je mehr Menschen also kommen, zum Maschen aufnehmen und Gemüsewähen essen, zum käfele und stricken, und sei es einfach für eine Stunde, je mehr Impact haben wir.
Kosten, falls kein Strickmaterial vorhanden:
Nadeln und Wolle für ein Sophiescarf: CHF 20.-

Und daneben kommst du auch nach der Vernissage bis zu den Sportferien bei sämtlichen Strick- und Wollartikeln: Pullover, Pullunder, Jäckli, Gilets, Mützen, Handschuhe, Schals, Wintersocken sowie bei Lesebrillen in die Gunst von 30% Rabatt!




Die restlichen heimatsuchenden Wintermäntel wandern dann eine Stange weiter und du kannst sie mit 50% Rabatt ergattern.
Es ist einbisschen wie bei einer umgekehrten Versteigerung. Vielleicht lässt du es drauf ankommen und wartest auf die nächste Rabattrunde. Wenn du das gute Stück aber wirklich willst, schlägst du vielleicht besser heute noch zu. Weg isch weg, die gschnäller esch de gschwinder. Das sind einfach gesagt die Festivalregeln.

Stricken, Schwatzen, Schnäpple und damit etwas bewegen. Das ist nicht nichts, oder?
Wir heissen dich herzlichst willkommen
Das Villa Paul Team
PS: Vom 02.02. bis 09.02.2026 bleiben die Villa Paul Türen wegen Betriebsferien geschlossen.
PPS: Save the date:
3. Vernissage | Mittwoch, 11.02.2026
Links und Anmerkungen zum Text:
Die Strickköniginnen Toni und Maja
Hope gibt Hoffnung mittendrin